Die Künstlerin über das Projekt

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Video
Drei Jahrhunderte Tanz und Virtuosität: vom Barock bis zum Groove!
Dieses Programm ist eine elektrisierende Zeitreise, in der sich das Cello von seiner intimsten bis zur leidenschaftlichsten, virtuosesten und kühnsten Seite zeigt.
Mit Bach betreten wir die elegante Welt des barocken Tanzes: ein Ball in Versailles, erleuchtet vom Glanz der Spiegelgalerie. Sarabanden, Menuette und Giguen entfalten ihre zeitlose Anmut und machen das Cello zum unangefochtenen Meister der Bewegung.
Dann folgt Cassadó, der mit seiner Suite für Solocello die Tradition sprengt. Vor unseren Augen erwachen die Straßen Spaniens: Tänze wirbeln, mal romantisch und sehnsuchtsvoll, mal feurig und ungestüm. Zwischen Leidenschaft, Glut und Sinnlichkeit entfacht der iberische Atem das Feuer des Bogens.
Schließlich endet die Reise im Puls der Gegenwart mit Bollons Popsuite: urbane Beats, mitreißender Groove, Jazz, Pop, Reggae bis hin zu Hardrock. Das Cello sprengt alle Grenzen und lässt den Boden erzittern vor überschäumender Energie.
Das Programm kann um eine innovative choreografische Dimension bereichert werden, mit der Teilnahme eines oder mehrerer Tänzer, für ein Erlebnis, bei dem Musik und Bewegung in einem Wirbel der Stile verschmelzen.
Ein Konzert voller Energie und Kontraste, zugänglich für alle, das beweist: In den Händen eines Künstlers bleibt das Cello, von Bach bis heute, das Instrument aller Freiheiten!
"Estelle Revaz ist eine aufrichtige und tiefgründige Musikerin mit einer großen musikalischen Neugier." Gautier Capuçon
Neugierig: Stets auf der Suche nach originellen Programmen, interessiert sie sich ebenso für die großen Werke des Repertoires wie für zeitgenössische Kompositionen, was ihre regelmäßigen Kooperationen mit Komponisten unserer Zeit zeigen.
Reflektiert: Ihre von der internationalen Presse hochgelobte Diskografie zeugt von einer durchdachten Programmgestaltung: Sie stellt Tradition und Moderne gegenüber (Bach & Friends), setzt sich für die Musik ihres Heimatlandes Schweiz ein (Cantique, Journey to Geneva) oder verknüpft Komponisten miteinander (Fugato, Inspiration populaire).
Lebendig: Mitreißend und charismatisch begeistert sie Publikum und Medien gleichermaßen, unter anderem bei Auftritten und Interviews auf Radio France, Deutschlandfunk, WDR3, SWR sowie bei Radio Télévision Suisse, RTBF und TV5 Monde.
Leidenschaftlich: Sie tritt regelmäßig in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und Südamerikas auf und ist zu renommierten Festivals eingeladen, darunter das Gstaad Menuhin Festival, das Verbier Festival, Septembre Musical, das Festival International de Colmar und das Festival Pablo Casals. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Renaud und Gautier Capuçon, Shani Diluka, François-Frédéric Guy, Hannes Minnaar, Cédric Pescia, Andrey Baranov, Alexandra Conunova, Lena Neudauer, Diemut Poppen, Pierre Génisson, Ralph Manno und das Quatuor Sine Nomine.
Authentisch: Dies zeigt sich auch in ihrem autobiografischen Buch La Saltimbanque (Slatkine Verlag), in dem sie mit großer Sensibilität sowohl den Glanz der Bühne als auch die Schattenseiten des Musikerlebens schildert, das sie seit ihrer Kindheit prägt.
Engagiert: Während der Pandemie setzte sie sich unermüdlich dafür ein, die essentielle Rolle der Kultur aufzuzeigen und die Anliegen der Kulturschaffenden in die Politik zu tragen. Ihr Engagement setzt sie heute in offizieller Funktion im Schweizer Nationalrat fort.
Nach ihren Anfängen in der Schweiz studierte sie in Frankreich am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (bei Xavier Gagnepain und Jérôme Pernoo) sowie in Deutschland an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (bei Maria Kliegel).
Estelle Revaz spielt ein Cello von G. Grancino (1679) und einen Bogen von J. Eury (1825), die ihr großzügig von einer Schweizer Stiftung zur Verfügung gestellt werden.